"Manche Maler malen das was sie sehen, manche Maler glauben zu malen was sie sehen, und manche Maler glauben zu malen
was sie zu sehen glauben"
Vom wem dieser Spruch stammt ist mir nicht
bekannt. Ich habe ihn bei einer Kunstausstellung gelesen und in mir
aufgenommen. Sicher ist, es ist etwas Wahres daran. Ich selbst bin gerade
dabei richtig sehen zu lernen, was gar nicht so einfach ist.
Mein Lieblingsmaler Paul Cézanne sagte dazu: "Beim Maler gibt es zwei Dinge, das Auge und das Gehirn.
Beide müssen sich gegenseitig unterstützen.
Man muss an deren
wechselseitiger Ausbildung arbeiten:
Am Auge mittels Studium der Natur, am Gehirn mittels Ordnung und logischer Entwicklung
der Eindrücke und Erlebnisse, Sie schaffen die Ausdrucksmittel."
Es ist ein weiter und steiniger Weg, aber verbunden mit viel Freude unterwegs. Man nimmt plötzlich Dinge wahr, an denen man
bisher achtlos vorüber ging, deren Vorhandensein man nicht einmal bemerkt hatte. Dabei
nahm ich an, dass ich bisher immer mit Aufmerksamkeit und offenen Augen durch die Welt gegangen bin.
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